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Kunst in Wort und Bild

Seeleneportraits

 

An dieser Stelle werden in Zukunft Seelenportraits veröffentlicht. Es wird ein Foto und seine Geschichte oder ein 2-5 minütiger Kurzfilm und ein kurzer Text werden.

 

Dabei handelt es sich um Menschen, die in einer bewussten Art und Weise mit der Erde kooperieren, die heilige Trinität verstehen wollen und sich bemühen danach zu leben. Sie haben es sich zum Ziel gemacht, ihre eigene weibliche Schöpferkraft zu stärken und diese durch ihr Handeln in das Bewusstsein der Menschen zurückzu-bringen. Kraft ihrer Gaben und Talente setzen sie sich für ein zukunftsweisendes Wir ein für ein Leben, in dem es nur Gewinner gibt.

 

 

Poesie für die Erde

 

Der Glücksbaum

Von Herzen wünsche ich Dir einen wunderschönen Weihnachtsbaum

geboren aus DEM EINEN süßen Traum.

 

Und dieser Baum soll Jedem ein Glücksbaum sein,

mit funkelndem und verzaubernden hellen Schein,

welcher in unseren Herzen ein Freudenfeuer lässt entbersten.

 

Möge so viel Glück durch uns fließen,

dass viele andere kleine Liebesbäume kraftvoll sprießen.

 

 

 

Botschaft der goldenen, dreiblättrigen Herzensblume

Die Botschaft der Herzensblume ist, dass nur die Herzensliebe heilen kann. 

Es ist die Blume des Herzens, die es vermag alte Fesseln zu sprengen, um den Weg der Freiheit zu gehen.

Erst wenn sich das Herz gleich einer Blume öffnet, wird uns Klarheit, Freude, Freiheit und Friede zuteil.

Die Liebe ist es, die die Blume blühen lässt.

 

Die Blume - ein Geschenk der Erde - zeigt, dass erst in der wahrhaften Zuwendung zu unserer Mutter, uns auch Heilung zuteil wird.

Die Schätze, die sich in der Herzensblume befinden, sind mit keinem Gold dieser Erde aufzuwiegen.

Mit unserer aufrichtigen und demütigen Hinwendung und Liebe zu unserer Mutter Erde und all ihren Wesenheiten sind wir Schenkende und Beschenkte zugleich.

Es offenbaren sich Wunder, wenn wir es zulassen zu lieben und geliebt zu werden.

 

(entstanden durch eine mystische Begebenheiten am Geschenkeplatz in Çirali, bei dem ein winziger Bruchteil eines alten Piratenschatzes zu mir sprach...Die Blume offenbarte sich, nachdem die „Götter des Olymps“ mir eine deutliche Anweisung gaben, noch weitere 20 Minuten zu laufen, da sich mir dann ein Geschenk offenbaren würde...)

 

Spinnefrau und Innenschau

Tropfen um Tropfen trocknen.

Die Spinne lauscht mit schräg gestelltem Kopf,

den dunklen Wolken blinzelt sie sinnend hinterher...

 

Einer Sternengalaxie gleicht ihr Netz

voll bunter berauschender Farben schillert es.

Unzählige Gäste, die eine Weile lang dort ihre Zeit verbringen.

 

Kleine Regenbogen schimmern zart in seidenen Fäden,

der Wind lässt die Tropfen ihre Geschichten leise singen.

Tropfen um Tropfen trocknen.

Die Spinne lauscht mit schräg gestelltem Kopf.

 

Geduldig lässt sie mit liebenden Strahlen trocknen das Tränenmeer.

Und mit jedem Tropfen, welcher schwebend weicht,

bleibt eine Spur feinster Kristalle an den zarten Fäden hängen.

Unzählige Freunde, die eine Weile geliebte Weggefährten sind.

 

Im tiefen Wissen um diese in allem Lebendigen innewohnende Ursubstanz

blickt sie freudig auf ihr Kunstwerk, wissend um ihre unendliche Kraft.

Tropfen um Tropfen ist getrocknet.

 

Die Spinne erinnert sich und lauscht in kristallklarem Licht geschaukelt

den Klängen von Geschichten all der bunten Farben.

Sie ist bereit für neue Runden in unbekannten Welten.

 

 

Freiheit

Was hat das zu bedeuten?

Höre ich Kirchturmuhren läuten?

Haben wir uns verpasst?

Gar uns verloren in der Hast?

 

Nein nein - nicht das Eine nicht das Andere!

Lediglich geruht in der schwerelosen Eile.

In jener in der nichts verborgen bleibt.

Dort wo Geschwindigkeit und Ort verschmelzen

und nur Licht und Liebe mag verweilen.

 

So tragt zusammen eure Schätze

verfasst gemeinsam einen neuen Freudentanz

lasst erschallen die Posaunen

jene, welche kraftvoll den Feuerwasserklang lassen leise raunen.

 

Freiheit schwinge dich empor!

Hoch hinaus in den weiten Welten deiner Berge.

Um in den tiefen Tälern die sanften grünen Hügel zu beschreiten.

 

Hand in Hand beschreiten sie nun das Tor.

Und das was einst nicht zu erklimmen schien

verschwindet in der Ferne.

 

 

Gier, Geiz und Bitterkeit 

 

In dunklen Kammern, in engen Gängen kroch ich daher, alles schmerzte und wart wund.

All das Jammern und Verdrängen hütete ich in meinen Fängen.

Ich schlich mich um die Ecken, lauschte hinter Wänden.

Mein geduckter Buckel und mein hässlich verzerrter Mund

verschlang und schluckte bis nicht mal die verlauste Ratt mehr muckte.

 

Die Schmerzen all des großen Hungers,

die in tiefen Gruften langsam und beständig als auch in mich sich hinein ergießen,

ließen mich verzweifelt eines nun beschließen:

Solange werde ich euch entstellen, dass die Wahrheit,

die ihr stets gesucht, in den weit geöffneten Schlünden wird zu finden sein.

 

Und wie ich euch immer tiefer führe in die Katakomben,

werden Türme fallen, Dächer brennen, Dämme brechen, Tränen fließen.

Bis eure Sanftheit in reinsten Tönen klingen wird in neuen Hallen.

Schönheit und Geborgenheit füllen eure Schöße und

in der Zartheit der Besonnenen verschenkt sich was schon immer allen galt.

 

Wild? Das bin ich nicht. Mittlerweile zu erschöpft. Lebe wie die Diebe.

Weiter zuckle ich meine Runden um mit euch immer tiefer zu gelangen.

Ein Glöckner bin ich. Eine Ungestalt. Habe der Gesichter viele.

Bereit die Liebe all der Mütter und der Väter zu empfangen

und die sanften Glocken lassen erschallen übers Land.

 

(Im Gedenken an Notre Dame - Paris, einem überaus wichtigem Ort meiner Kindheit)